15. September 2014

schwingung


wir alle kennen das gefühl, es liegt was in der luft. kann, was mir persönlich sehr sympathisch ist - musik sein :-)) zarte melodien, sanfte klänge und schöne instrumente umspielen uns manchmal - ganz ohne grund und erklärung. aber auch negative, gereizte, aggressive wahrnehmung kann ich der luft liegen. die schwingung als pendelbewegung kann nicht getrennt voneinander passieren. daher werden wir physikalisch gesetzmäßig immer miteinander schwingen und unsere umgebungs-energie spüren.

schwingungen erzeugen gefühle, rufen erinnerungen wach, senden uns bilder. kann sein, dass wir nicht immer gut damit zurecht kommen, weil wir sie nicht gerufen haben und sie uns gar nicht gehören. wie aber schafft man es, ungebetene emotions-gäste außen vor und nicht so nah an sich ran zu lassen. ich möchte euch heute zu diesem thema eine geschichte schenken: 

stell dir vor, du sitzt in einem taxi. dein fahrer fährt mit dir durch dein leben. du nimmst gemütlich am rücksitz platz, trinkst deinen kaffee (das getränk kann sich natürlich jeder selber aussuchen :-)) und blickst aus den großen fenstern des autos. draußen tummeln sich die menschen, das leben und alle gefühle. die einen rasen an dir vorbei, die anderen kleben förmlich an der scheibe und wollen zu dir rein. du aber bleibst auf deiner bank und schaust nur zu. das ist dein einziger job. du steigst nicht aus, öffnest keine tür, hältst nicht an, drehst dich nicht um. du fährst konstant vorwärts, mal langsamer, mal schneller. du nimmst nur wahr, was um dich passiert - du nimmst es nicht auf. so wie all diese bilder aus deinem blickwinkel verschwinden durch die weiterfahrt, genauso lässt du sie weiter ziehen. dein job ist es, einzig das kommen und gehen zu beobachten. das auto symbolisiert deine grenzen und alles außerhalb davon liegt nicht in deiner verantwortung.

aus erfahrung kann ich nur sagen, es klingt einfach, ist es aber nicht. schwingungen kommen manchmal heimtückisch und überraschend - und schon kurbel ich die fenster runter :-))

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